Im April 2026 habe ich mit zwei befreundeten Fotografen eine Fotoreise nach Island gemacht. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, weil in der Woche für Islnd ungewöhnlich schönes Frühlingswetter hatten. Auf Island haben wir in sieben Tagen 2000 km mit dem Auto hinter uns gebracht. Hier findest Du Wildlife-fotos dieser Reise.
Flughafen Keflavík
Brúarfoss
Hotel Vik
Wasserfall Seljalandsfoss
Diamond Beach
Stokksnes & Vestrahorn
Wasserfall Skógafoss
Dyrhólaey Papageientaucher
Reynisfjara Blick
Fossálar Waterfall
Eldhraun (Lavafeld)
Lómagnúpur (Berg)
Svínafellsjökull (Gletscher)
Hofskirkja Kirche
Strokkur Geyser
Eissturmvögel am Skógafoss
Am Skógafoss haben mich besonders die Eissturmvögel beeindruckt, die scheinbar mühelos in den steilen Felswänden brüten. Diese robusten Seevögel sind perfekt an das raue Klima angepasst und nutzen selbst stärkste Windböen zu ihrem Vorteil. Mit eleganten Gleitflügen und präzisen Wendungen zeigen sie eine beeindruckende Kontrolle in der Luft. Der Skógafoss selbst zählt zu den bekanntesten Wasserfällen Islands und ist nicht nur landschaftlich spektakulär, sondern auch ein bedeutender Lebensraum für verschiedene Vogelarten. Der feine Sprühnebel des Wasserfalls schafft ein besonderes Mikroklima, das vielen Tieren zugutekommt. Besonders die Eissturmvögel scheinen diese Umgebung optimal zu nutzen. Ihr Verhalten und ihre Flugkünste machen den Ort zu einem faszinierenden Naturerlebnis.





Reynisfjara viewpoint
Am Reynisfjara Viewpoint hofften wir, Papageientaucher zu sehen, obwohl wir wussten, dass die Chancen gering waren, da sie ihre Brutplätze meist erst Ende April oder Anfang Mai beziehen. Genau an diesem Tag und in dem Moment, als wir auf den Felsen standen, kehrten sie erstmals in diesem Jahr zurück. Zunächst entdeckte ich einen einzelnen Papageientaucher auf dem Meer, doch nach und nach sammelten sich rund 100 Vögel auf der Wasseroberfläche. Kurz darauf flogen erst einzelne, dann schließlich die ganze Gruppe bei strahlendem Sonnenschein zu den Felsen. Papageientaucher werden ungefähr 25-30 cm groß, sind also vergleichbar mit einer Stadttaube. Papageientaucher sind für ihre Treue zu ihren Brutplätzen bekannt und kehren jedes Jahr an denselben Ort zurück. Wir konnten unser Glück kaum fassen.
Es wurde sogar noch übertroffen, als plötzlich Orcas vor dem Strand auftauchten – ein unvergesslicher Moment, da ich sie zum ersten Mal sah. Zum Abschluss erschien noch ein Skua, die größte Raubmöwe der Region, der die Papageientaucher aufmerksam beobachtete.






















Stokksnes
Der Besuch von Stokksnes im Südosten Islands stand ganz im Zeichen des beeindruckenden Vestrahorn-Massivs, dessen markante Silhouette die Landschaft prägt. Umso überraschender war es für mich, dort auch eine vielfältige Vogelwelt zu entdecken. Am Strand konnte ich Eisenten beobachten und fotografieren, die als arktische Meeresenten selbst in rauer Umgebung elegant wirken. In der offenen Landschaft begegneten mir zudem Goldregenpfeifer, die für ihre weiten Zugstrecken bekannt sind. Mit vorsichtigen, langsamen Bewegungen ließen sie mich erstaunlich nah herankommen. Stokksnes ist damit nicht nur ein spektakulärer Ort für Landschaftsfotografie, sondern auch ein spannendes Gebiet für Tierbeobachtungen. Die Kombination aus dramatischer Kulisse und artenreicher Vogelwelt macht diesen Ort besonders reizvoll. So wurde der Besuch zu einem unerwartet vielseitigen Naturerlebnis.






Diamond Beach
Am Diamond Beach hatte ich eigentlich nur mit spektakulären Eislandschaften gerechnet und nicht mit besonderen Wildlife-Erlebnissen. Umso überraschender war es, dort eine Vielzahl an Tieren zu beobachten. Neben den eindrucksvollen Basstölpeln entdeckte ich auch Mittelsäger und Sterntaucher, die in den kalten Gewässern nach Nahrung suchten. Faszinierend waren die Seehunde und eine Kegelrobbe die zwischen den treibenden Eisblöcken immer wieder auftauchten. Der Diamond Beach, direkt an der Gletscherlagune Jökulsárlón gelegen, ist nicht nur für seine glitzernden Eisstücke bekannt, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für viele Meeresbewohner. Die Kombination aus schwarzem Lavastrand und leuchtenden Eisschollen schafft eine einzigartige Kulisse. Dass sich hier Landschaft und Tierwelt so eindrucksvoll verbinden, hatte ich so nicht erwartet. Dieser Ort bleibt mir daher nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen der unerwarteten Tierbegegnungen in Erinnerung.











Diverses
Diese Bilder sind Einzelaufnahmen, für die sich keine eigene Kategorie lohnt – und dennoch möchte ich sie gerne zeigen. Jede von ihnen erzählt auf ihre Weise eine kleine Geschichte aus der Tierwelt.
Zu sehen sind unter anderem Rotschenkel, die sich auf dunklen Lavasteinen abheben. Außerdem ein Rentier, das ich aus dem Auto heraus fotografieren konnte. Ergänzt wird die Auswahl durch Kragenenten.






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Brúarfoss
Hotel Vik
Wasserfall Seljalandsfoss
Diamond Beach
Stokksnes & Vestrahorn
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Eldhraun (Lavafeld)
Lómagnúpur (Berg)
Svínafellsjökull (Gletscher)
Hofskirkja Kirche
Strokkur Geyser
Eissturmvögel am Skógafoss
Am Skógafoss haben mich besonders die Eissturmvögel beeindruckt, die scheinbar mühelos in den steilen Felswänden brüten. Diese robusten Seevögel sind perfekt an das raue Klima angepasst und nutzen selbst stärkste Windböen zu ihrem Vorteil. Mit eleganten Gleitflügen und präzisen Wendungen zeigen sie eine beeindruckende Kontrolle in der Luft. Der Skógafoss selbst zählt zu den bekanntesten Wasserfällen Islands und ist nicht nur landschaftlich spektakulär, sondern auch ein bedeutender Lebensraum für verschiedene Vogelarten. Der feine Sprühnebel des Wasserfalls schafft ein besonderes Mikroklima, das vielen Tieren zugutekommt. Besonders die Eissturmvögel scheinen diese Umgebung optimal zu nutzen. Ihr Verhalten und ihre Flugkünste machen den Ort zu einem faszinierenden Naturerlebnis.





Reynisfjara viewpoint
Am Reynisfjara Viewpoint hofften wir, Papageientaucher zu sehen, obwohl wir wussten, dass die Chancen gering waren, da sie ihre Brutplätze meist erst Ende April oder Anfang Mai beziehen. Genau an diesem Tag und in dem Moment, als wir auf den Felsen standen, kehrten sie erstmals in diesem Jahr zurück. Zunächst entdeckte ich einen einzelnen Papageientaucher auf dem Meer, doch nach und nach sammelten sich rund 100 Vögel auf der Wasseroberfläche. Kurz darauf flogen erst einzelne, dann schließlich die ganze Gruppe bei strahlendem Sonnenschein zu den Felsen. Papageientaucher werden ungefähr 25-30 cm groß, sind also vergleichbar mit einer Stadttaube. Papageientaucher sind für ihre Treue zu ihren Brutplätzen bekannt und kehren jedes Jahr an denselben Ort zurück. Wir konnten unser Glück kaum fassen.
Es wurde sogar noch übertroffen, als plötzlich Orcas vor dem Strand auftauchten – ein unvergesslicher Moment, da ich sie zum ersten Mal sah. Zum Abschluss erschien noch ein Skua, die größte Raubmöwe der Region, der die Papageientaucher aufmerksam beobachtete.






















Stokksnes
Der Besuch von Stokksnes im Südosten Islands stand ganz im Zeichen des beeindruckenden Vestrahorn-Massivs, dessen markante Silhouette die Landschaft prägt. Umso überraschender war es für mich, dort auch eine vielfältige Vogelwelt zu entdecken. Am Strand konnte ich Eisenten beobachten und fotografieren, die als arktische Meeresenten selbst in rauer Umgebung elegant wirken. In der offenen Landschaft begegneten mir zudem Goldregenpfeifer, die für ihre weiten Zugstrecken bekannt sind. Mit vorsichtigen, langsamen Bewegungen ließen sie mich erstaunlich nah herankommen. Stokksnes ist damit nicht nur ein spektakulärer Ort für Landschaftsfotografie, sondern auch ein spannendes Gebiet für Tierbeobachtungen. Die Kombination aus dramatischer Kulisse und artenreicher Vogelwelt macht diesen Ort besonders reizvoll. So wurde der Besuch zu einem unerwartet vielseitigen Naturerlebnis.






Diamond Beach
Am Diamond Beach hatte ich eigentlich nur mit spektakulären Eislandschaften gerechnet und nicht mit besonderen Wildlife-Erlebnissen. Umso überraschender war es, dort eine Vielzahl an Tieren zu beobachten. Neben den eindrucksvollen Basstölpeln entdeckte ich auch Mittelsäger und Sterntaucher, die in den kalten Gewässern nach Nahrung suchten. Faszinierend waren die Seehunde und eine Kegelrobbe die zwischen den treibenden Eisblöcken immer wieder auftauchten. Der Diamond Beach, direkt an der Gletscherlagune Jökulsárlón gelegen, ist nicht nur für seine glitzernden Eisstücke bekannt, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für viele Meeresbewohner. Die Kombination aus schwarzem Lavastrand und leuchtenden Eisschollen schafft eine einzigartige Kulisse. Dass sich hier Landschaft und Tierwelt so eindrucksvoll verbinden, hatte ich so nicht erwartet. Dieser Ort bleibt mir daher nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen der unerwarteten Tierbegegnungen in Erinnerung.











Diverses
Diese Bilder sind Einzelaufnahmen, für die sich keine eigene Kategorie lohnt – und dennoch möchte ich sie gerne zeigen. Jede von ihnen erzählt auf ihre Weise eine kleine Geschichte aus der Tierwelt.
Zu sehen sind unter anderem Rotschenkel, die sich auf dunklen Lavasteinen abheben. Außerdem ein Rentier, das ich aus dem Auto heraus fotografieren konnte. Ergänzt wird die Auswahl durch Kragenenten.








